Experimente, technische Berichte – Produkte einmal näher betrachtet ...

Fotografie ist nicht nur Kreativität, Intuition und Gestaltung. Fotografie ist auch Technik und Handwerk. Daher stellen wir an dieser Stelle Projekte vor, die sich in erster Linie mit technischen Herausforderungen auseinandersetzen. Denn das schafft wiederum Anregung für neue, kreative Ansätze. Diese Rubrik der PxP-Site ist einerseits aufgrund von Vorschlägen aus dem Pentax-Forum entstanden und andererseits durch den unabhängigen Technik-Redakteur Michael Brauns, der immer wieder durch Anwender-Kontakte, die sich an RICOH IMAGING wenden, zum Ausprobieren und Experimentieren verleiten lässt ...

 

 

Michael Brauns lebt im Weserbergland in der Nähe von Hameln. Seine Leidenschaft für die Fotografie betreibt er intensiv als Hobby neben seinem Beruf als Elektrotechnik-Ingenieur in der Industrie.
Schwerpunkte im Bereich der Fotografie setzt er dabei in der People- und der experimentellen Fotografie. Bei aller Faszination für immer ausgefeiltere Kameras begeistert und inspiriert ihn die klassische Foto-Technik und Darstellung.
Ergebnis ist dann oftmals die Verbindung aus Neu und Alt, aus analoger und digitaler Fototechnik. Sein Wissen, das er sich autodidaktisch und in zahlreichen Workshops bei namhaften Fotografen erarbeitet hat, gibt er auch gerne in eigenen Kursen als Dozent an der VHS in Hameln weiter.

www.michaelbrauns.com

Astrofotografie mit der PENTAX K-1

Das kleine Feature ›Astrotracer‹, dass die PENTAX K-1, K-3  im Menue aufführen (andere Kameras wie z. B. die PENTAX KP erfordern ein optional erhältliches Zusatzgerät), mag manchen irritieren, einige werden denken: »Brauch’ ich nicht« und andere nehmen sich vor, das mal auszuprobieren. Hier ein Erfahrungsbericht des Astro-Fotografen Matt Aust, der dieses Feature mal getestet hat.

Mikrofotografie mit der PENTAX K-1

Wenn Objekte vor der Linse in Nano-Strukturen erkennbar sind, ist logischerweise eine Bewegung innerhalb des fotografischen Aufbaus – und sein sie noch so gering – schon eine gravierende Verwackelung. Mikrofotografie ist also eine Disziplin innerhalb der vielen Genres der Fotografie, die besondere Ansprüche stellt. Peter Woitschikowski hat sich die Aufgabe vorgenommen und darüber hinaus auch getestet, ob sich das Pixelshift-Verfahren in dieser Disziplin bewährt ...

Die Pixel-Shift-Funktion

Die Shake Reduction-Funktion der PENTAX K-1 bringt nicht nur die ursprünglich angedachten Vorteile des Verwackelungsausgleiches mit sich. Durch hochsensibles und intelligentes Steuern der Sensorbewegung ergeben sich auch Funktionen wie Astro-Tracer (GPS-gesteuerte Bewegung des Sensor, um die Erdrotation bei Langzeitbelichtung des Sternenhimmels auszugleichen) oder die Pixel-Shift-Funktion. Mit dieser Funktion kann man die Bildqualität verbessern: Schaut man sich die Wirkung der Verbesserung in den kleinen 1 : 1-Darstellungen an, ist das deutlich erkennbar. Aber sehen Sie selbst: Dirk Weigand hat diese Funktion ausgiebig getestet.

Tethering mit Lightroom

Das Fernbedienen der Kamera mit wesentlichen Funktionen ist für viele Anwendungen nicht nur praktisch – in manchen Fällen ist es unerlässlich. Dabei ist die Integration solcher Software in den Workflow des Fotografen eine extreme Hilfe. Michael Brauns hat sich die verschiedenen Möglichkeiten des Tetherings für die PENTAX 645Z und die PENTAX K-1 angesehen ...

Shift-Objektive im PENTAX 645-System

Dem PENTAX 645-System wird häufig vorgeworfen, dass ein Shift- oder sogar Tilt-/Shift-Objektiv in dem ansonsten umfangreichen Angebot an Objektiven fehlt. Daher hat sich Michael Brauns, ein unabhängiger Fotograf und Autor mal mit diesem Thema beschäftigt und verblüffende Lösungen getestet.

Shift-digital:  JOBO LensTrue-System

Wie schon im Artikel über die Shift-Objektive angesprochen, gibt es für das Entzerren von stürzenden Linien auch die digitale Alternative der Bildbearbeitung. Für diese Methode stellt das JOBO LensTrue-System eine erhebliche Vereinfachung dar.

Squeezerlens

Das präzise Darstellen der Umgebung, von Menschen, Gegenständen, von Geschehnissen und Stimmungen ist eine vorrangige Aufgabe der Fotografie. Genau dieser Umstand ist aber aus Sicht mancher Künstler auch ein Nachteil. Die Steuerung des Bildes als subjektives Ausdrucksmittel geht manchen Fotografen nicht weit genug. Neben den Möglichkeiten der Bildbearbeitung am Rechner oder im Labor stellt die Sqeezerlens (bzw. das Lensbaby) eine ganz andere Option dar: Mit diesen salopp betitelten ›Gummilinsen‹ kann man nicht nur die Charakteristik von alten, inzwischen kaum genutzten Linsenkonstruktionen ausprobieren; mit Squeezerlens-Objektiven hat man ein gummiweiches Tilt-/Shift-Objektiv lose in der Hand und beeinflusst sehr manuell das Bild. Ein Bericht von Frank Baeseler, dem Entwickler der Sqeezerlens.