// PROF. ALEXANDER LEMBKE

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seit 2013
Professur für Fotografie an der BTK
seit 2012
Mitglied ›Deutsche Gesellschaft für Polarforschung‹
seit 2012
Mitglied ›SUBZERO - Thematic Network on Communicating Arctic Research‹
seit 2009
Vorsitzender und Initiator der ›Bauhaus Sauna Society‹
2006–2012
Künstlerischer Mitarbeiter an der Fakultät Medienkunst der Bauhaus-Universität Weimar, Lehre und Leitung des Fachbereichs Fotografie
2006–2012
Lehraufträge an diversen Hochschulen in Skandinavien (TAIK, TAMK, U-Arctic)
1999–2005
Diplomstudium Mediengestaltung (Schwerpunkt Fotografie) an der Bauhaus-Universität Weimar und der K3 Högskola Malmö
1976
geboren in Wernigerode

> www.alexanderlembke.de

 

 

Spitzbergen Lichtwinter

Durch verschiedene berufliche Tätigkeiten in Skandinavien bin ich seit Jahren immer wieder als Fotograf und Expeditionsguide in Spitzbergen. Die hier vorliegenden Bilder entstanden im März 2015 bei Testfahrten, die als Vorbereitung zu Fotoworkshops und Schneescooter Expeditionen dienten. Ab dem März 2016 werden dann gemeinsam mit dem Expeditionsleiter Rolf Stange (www.spitzbergen.de) und ›Spitzbergen Adventures‹ Fotoexpeditionen kommerziell angeboten.

Auf dieser Tor haben wir nicht nur die Strecken und Tourverläufe ermittelt, sondern auch intensiv das Equipment getestet. Dabei hat sich herausgestellt, dass die PENTAX 645Z den Anforderungen vollständig gerecht wurde. Das Handling unter den gegebenen Bedingungen (Bedienung mit Handschuhen bzw. klammen Fingern) war unproblematisch und die Bildqualität exzellent. Insbesondere im sogenannten Lichtwinter hat man wirklich einmalige Lichtstimmungen mit unglaublichen Farben, allerdings auch mit teilweise sehr großem Dynamikumfang. Die Pentax hat unter diesen Bedingungen bisher die besten Ergebnisse geliefert … und das meine ich tatsächlich ernst! In manchen Szenen konnte ich ohne große Nachbearbeitung den vollen Dynamikbereich abbilden … ohne clippende Highlights. Auch die klimatischen Bedingungen in Spitzbergen im Winter sind sehr anspruchsvoll … aber erstaunlicherweise kein Problem für die Pentax. Selbst einen Scooter-Unfall hat die Kamera (im Pelicase) unbeschadet überstanden.

Zur Anwendung kamen folgende Objektive: Zoom 33–55 mm, Macro 90 mmm + 120 mm, Festbrennweiten 400 mm, 45 mm, 55 mm, 75 mm. Insgesamt fällt auf, dass die manuelle Fokussierung dank LiveView und Klapp-Display sehr gut funktioniert. Die Objektivqualitäten des 90 mm- und 55 mm-Objektivs sind herausragend. Aufgefallen ist, dass unter den erschwerten Bedingungen das 400 mm-Objektiv schwierig zu fokussieren war und die Gefahr von Verwackelungen bestehen. Weiterhin ist es schwierig die kleinen SD-Karten mit Handschuhen zu wechseln … für diese Bedingungen wären natürlich CF-Karten einfacher.

Hier noch mal in Stichworten die Zusammenfassung des Sensor-Qualitäts-Tests:
– generell hervorragende Farbwiedergabe und feine Abstufungen – hervorragender Dynamikbereich und Motivkontrast – exzellente Auflösungsleistung – extrem gutes Rauschverhalten – sehr gute Feinzeichnung sowie Detailerhaltung – große Reserven und Details in den Schatten – großer Headroom in den Highlights – Fehlbelichtungen lassen sich mit guten Ergebnissen korrigieren – Dynamik-Bereich bis 6400 ISO sehr gut – bis 12800 ISO bleiben die Farben gut erhalten – 25000 ISO ist noch nutzbar, insbesondere für B&W – bei hohen Isozahlen nur geringer Auflösungsverlust – kaum Farbverschiebungen