// ANDREA DIEFENBACH

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Andrea Diefenbach ist freiberufliche Fotografin. Sie hat an der Fachhochschule Bielefeld Fotografie studiert und arbeitet für deutsche und internationale Magazine und Organisationen sowie an persönlichen Langzeitprojekten. Für ihre kritischen und emphatischen Reflexionen sozialer Zu- und Missstände wurde sie bereits vielfach ausgezeichnet (u. a. Photographic Museum of Humanity Grant 2014, n-ost-Reportagepreis 2012, Abisag-Tüllmann-Preis 2013). Andrea Diefenbach erhielt u. a. Stipendien der VG Bild-Kunst, des DAAD, der Robert Bosch Stiftung sowie der Wüstenrot Stiftung. Ihr erstes Buch „СПИД [spid] AIDS in Odessa“ über die Aids-Epidemie der Ukraine wurde 2008 veröffentlicht. Es folgten Einzel- und Gruppenausstellungen, u. a. in Hamburg, Mannheim und New York.

Ihr zweites Buch ›Land ohne Eltern‹ ist im November 2012 sowie im Juni 2016 in zweiter Auflage erschienen. Hier beschäftigte sie sich mit der Arbeitsmigration aus der Republik Moldau und begleitete für mehrere Jahre die geteilten Familien. Die Kinder in der Republik Moldau und ihre Eltern, die meist illegal in Italien leben, das Land in der EU, in das die meisten Moldauer emigrieren.

www.andreadiefenbach.com

 

›Stadt_Klausur‹

Liebfrauen, Kirche und Kloster zwischen Zeil und Römer in Frankfurt am Main, ist eine Passage, ein Ort der Stille und der Begegnung für Tausende täglich. Derzeit leben und wirken dort neun Brüder des Kapuzinerordens im Konvent. Im Frühjahr 2016 durfte ich für einige Tage am Leben der Brüder teilnehmen und sie fotografisch begleiten.
Die Serie und die dazugehörige Publikation entstand im Rahmen des Projektes ›Stadt_Klausur‹ initiiert von der Evangelischen Akademie Frankfurt.