// ELSA OKAZAKI

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... 1976 in Frankreich geboren, wuchs in einem französisch/japanischen Elternhaus auf. Nach beruflichen Stationen in Amsterdam und Lille lebt und arbeitet sie heute in Wien. Mehrere Jahre arbeitete Elsa in der Film- und Werbebranche und verschrieb sich – nach einem  Studium in der Klasse von Matthias Herrmann auf der Akademie der Bildenden Künste Wien – seit 2007 vollständig der visuellen Kunst.

Unter anderem hat sie schon für Art+Auction/USA, NEO2/Spanien oder Spex/Deutschland gearbeitet und neben Porträtaufnahmen von so unterschiedlichen Persönlichkeiten wie Marina Abramovic, Stromae und Inna Shevchenko, auch Videos beispielsweise für Hercules and Love Affair gestaltet.

Seit 2008 wurden ihre Arbeiten in zahlreiche Ausstellungen in Österreich, England und Frankreich gezeigt.

www.elsaokazaki.com

›between me and the world‹

Durch die Arbeiten von Elsa Okazaki zieht sich ein dünner roter Faden: Die Fotografien behandeln immer das Verhältnis von Menschen und deren direkter Umgebung. Und oft – besonders bei den kommerziellen Arbeiten – spielt Mode die Rolle des ›missing link‹. Die meist zerbrechlich wirkenden Akteure scheinen sich in sich zurückgezogen zu haben – gehen aber mit ihrer als Kleidung gewählten Hülle eine oft symbiotische Verbindung mit ihrer Umgebung ein: Der Mensch kommuniziert mit seiner Umwelt in Form seiner Mode, der Repräsentation seiner Hülle.

Damit haben die Arbeiten eine erheblich weitere Aussage, als man es von Werbefotografie erwarten darf. Mit den Bildern von Elsa Okazaki bekommt Mode und Kleidung eine tiefere Bedeutung. Somit ist es ganz folgerichtig, dass diese Bilder nicht nur in Magazinen gezeigt werden, sondern auch in Galerien und Ausstellungen.

Technik: Wenn Elsa Okazaki nicht mit analogen Kameras arbeitet, nutzt sie die PENTAX 645D und 645Z. Der große Dynamikumfang und die extrem feine Durchzeichnung sind für ihre sehr asketischen Arbeiten sehr wichtig.