// KEVIN McELVANEY

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Im Norden Deutschlands aufgewachsen zieht Kevin McElvaney mit 18 nach Hamburg, die seit dem seine Heimat ist. Dort studierte er  Sozialökonomie, BWL, Jura und Soziologie. Parallel dazu arbeitete er als Freelance-Fotograf und war viel in der Welt unterwegs. Besonders durch die vielen Auslandsaufenthalte entwickelte er den Schwerpunkt der sozialen Dokumentarfotografie, der heute neben Sport,- Musik- und Reisereportagen den Schwerpunkt seiner Arbeit darstellt. Kevin McElvaney arbeitet für Werbung und redaktionelle Kunden die folgendes von seiner Arbeit sagen:

»Der Mann, der Gesichter lesbar macht.« (Süddeutsche Zeitung)
»Extraordinary Images« (Al Jazeera TV)
»Bilder, die im Gedächtnis bleiben.« (NDR, norddeutscher Rundfunk)

kevin-mcelvaney.com

 

›Massai – Tansania‹

Die Massai, ein afrikanisches Nomadenvolk, sind bekannt für ihre ausdrucksvolle, farbige Kleidung und leben in der Nähe der großen Nationalparks im Norden von Tansania oder im Süden von Kenia. Heute leben vielen von ihnen ein halb-nomadisches Leben: Sie gehen zur Schule/Universität, haben Handies und leben und arbeiten in den großen Städten der Region. Andere arbeiten im Tourismus, besitzen Hotels oder Camping-Plätze oder verdienen sich Geld mit Tanzaufführungen für Touristengruppen. Aber es gibt auch weiterhin Massais, die traditionell als Hirten und Krieger von der Ziegen- und Schafzucht leben.

Diese jungen Männer hier habe ich in der Nähe des Tarangire National Park in Tansania getroffen und war mit Ihnen einige Zeit unterwegs. Einer der Jungen nahm mich mit in sein Dorf und stellte mich seinen Eltern vor (violette Tracht). Gegen meine ursprüngliche Erwartung war die Gegend um das Dorf sehr grün und hatte zu dem Zeitpunkt Ende Februar viel Wasser. Diesen überraschenden Umstand wollte ich unbedingt in die Porträt-Serie einbeziehen und habe daher die Gruppen-Aufnahmen an einem nahegelegenen Fluss gemacht.