// MICHAEL NISCHKE

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Michael Nischke (*1956 in Berlin) studierte Fotografie in Köln und assistierte in den Jahren 1983 bis 1986 Prof. Heinrich Riebesehl. Neben der Auftragsfotografie für namhafte Verlage und Werbeagenturen verfasste er eine Vielzahl von Fachbüchern.

Anfang der 80er Jahre stieß er auf die Panorama-Fotografie und gilt in Deutschland als einer ihrer Protagonisten. In den letzten Jahren hat Nischke weit mehr als 20 Bücher und großformatige Kunstkalender veröffentlicht. Seine Arbeiten sind mit einer Reihe von Preisen – z.B. Deutscher Design Preis, if Communication Design Award, red dot design award – ausgezeichnet und in Ausstellungen gezeigt worden. Er ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) und betreibt seit 2004 in München seine eigene Fotogalerie, wo die großformatigen Fotografien, Kunst-Kalender und Bildbände zu sehen sind.

www.nischkemuc.com

 

›Iceland – Eg var par‹

September 2015 reiste Michael Nischke erstmals nach Island. Der für seine Panorama-Aufnahmen – unter anderem Venedig, Rom, Dubai, München oder Havanna – bekannte Fotograf wollte die Natur und das Leben Islands mit seiner ganz eigenen Sichtweise dokumentieren. Wer seine Arbeiten aus Nord Korea, Marokko oder Indien kennt, der wird immer wieder überrascht von einem ganz eigenen Blick auf Plätze, Menschen und Situationen. Er liebt die urbane Vielfalt – deshalb war das Thema Island eine besondere Herausforderung. Um dieser gerecht zu werden, ließ er die Panorama-Kameras in München und erkundete den Süden der Insel mit der 645 Z und zwei Festbrennweiten.

 

„Wenn Michael Nischke an Plätzen wie den weltbekannten Wasserfall Gyllfoss gefahren wurde, packte er die Kamera schnell wieder ein. Dagegen fesselte ihn ein menschenleerer Sportplatz in Vik so sehr, dass er ausgiebig fotografierte“, erläuterte die SAT.1 Moderatorin Eva Grünbauer auf der Ausstellungseröffnung in München seine Vorgehensweise. Wichtig für Nischke sind Kontraste – hier die Schönheit der Natur im XXL-Format, dort Gruppen von chinesischen Touristen, die mit unpassender Kleidung durch die Szenerie marschieren. Grafische Elemente des Konzerthauses Harpa in Reykjavik spiegeln Strukturen, Farben und Formen der Lava-Landschaften wider und dienen als Kontrast zu den Aufnahmen der imposanten Gletscher und Wasserfälle. Immer wieder selektiert er aus dem großen Ganzen bühnenhafte Schaubilder und arbeitet mit Brüchen. Mit künstlichem Licht stellt er schwimmende Eisberge bei Nacht wie leuchtende Skulpturen dar oder erzeugt durch die Kamerabewegung abstrakte Landschaftsbilder. Durch viele seiner Aufnahmen zieht sich wie ein roter Faden der Mensch, der winzigklein in der Landschaft steht und diese betrachtet. Daraus entwickelte sich auch der Titel der Ausstellung: „Ich war da“.

Sein Fazit: „Besonders bei diesen extremen Wettersituationen zeigte sich, dass die Kamera einfach, schnell und sicher zu bedienen und perfekt für den Outdoor-Bereich ausgestattet ist. Die Daten wiederum zeichnen sich durch eine erstaunlich ausgewogene Gradations- und Farbwiedergabe aus.“ Letztlich überzeugte das Dreamteam aus perfekt in Szene gesetzten Motiven und Druck auf speziellem Metallic-Papier die weit über 120 Gäste der Ausstellungseröffnung.

TECHNIK

PENTAX 645Z, smc PENTAX-DFA 645 55 mm F2.8 AL SDM AW (IF) und HD DFA645 MACRO 90mm F2.8 AW SR W/C.

Geprinted sind die Ausstellungsbilder auf speziellem Metallic Papier (Sihl Metallic Pearl High Gloss Photo Paper), einem hochglänzenden Fotopapier mit Perlmuttschimmer. Besonders in den mittleren Tonwertbereichen greift die Wirkung der Effekt-Pigmente und steigert die Brillanz und Tiefe der RAW-Daten aus der 645Z sichtbar. Das verleiht den ICELAND Motiven eine ganz eigene Klarheit.

Vielen Dank an Gregor Eckert (Eckert Group GmbH) für die umfangreiche Unterstützung und perfekte Organisation der Reise.