// NICK FRANK

→ GALERIE

Geboren 1975 in München.
Von 1998 - 2013 zunächst Art Director und später
Creative Director in diversen deutschen und internationalen Werbeagenturen.
Seit Ende 2013 freiberuflicher Fotograf und Creative Director.

www.nickfrank.de

 

›SUBWAYS‹

Treff-, Angel- und Ausgangspunkt, Anfang und Ende einer Reise, Schmelztiegel für einen nie abreißenden Menschenstrom, der täglich passiert ... Bahnhöfe sind mehr als nur ein zentraler Ort für Reisende und solche, die (sehnsüchtig) auf sie warten. Vielmehr bilden sie eine immer neue Kulisse für die kleinen und großen Dramen des Alltags, geben intime Einblicke in herzzerreißende Abschiede und freudig strahlende Willkommensszenarien. Persönliche Inszenierungen von Emotionen pur, die bis in die späte Nacht für Lebendigkeit und Dynamik sorgen.

Aber was geschieht, wenn der Vorhang fällt und die Nacht in die frühen Morgenstunden übergeht? Wenn alle Geschichten von Abreise und Ankunft erzählt sind? Wenn die Dämmerung des kommenden Tages selbst die hartgesottensten Müßiggänger dorthin vertreibt, wo sie ein Zuhause vermuten? Wenn Geräusche, Gerüche und schnelle Bewegungen nicht weiter die Szene bestimmen?

Von genau diesen Momenten erzählt SUBWAYS, genauer gesagt: von gespenstigen Gänsehautmomenten in menschleeren Bahnhofstationen und Hallen, aber auch von der puristischen Schönheit kurzer Augenblicke, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Wenn aus Dynamik Vergänglichkeit und Stille wird, dokumentiert SUBWAYS Europas eindrucksstärkste U-Bahn Stationen, die unter die Haut gehen. Immer wieder neu, immer wieder anders, immer wieder beeindruckend.

Diese Serie entstand im Jahr 2015 im Zusammenhang mit dem Kalenderwettbewerb ›Ideen fördern‹ der von der Zeitschrift PHOTOGRAPHIE und PENTAX seit einigen Jahren ausgelobt wird.

TECHNIK

PENTAX 645Z,
smc PENTAX-DFA 645 55 mm F2.8 AL SDM AW [IF],
HD PENTAX-DFA 645 Zoom 28–45 mm F4.5 AL.

Erstaunlicherweise sind einige der hier gezeigten Bilder direkt aus der Hand fotografiert und aus vielen Einzelaufnahmen ›gestitcht‹. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass sogar Belichtungszeiten von 1/25s zu scharfen und verwackelungsfreien Aufnahmen führen. Das war eine sehr angnehme Überraschung, die meine Möglichkeiten deutlich erweitert hat.