// SILVANO BALLONE

→ GALERIE

Silvano Ballone, geboren in Zürich, wuchs als Sohn italienischer Eltern in der Schweiz auf. Dort entdeckt er im Alter von 7 Jahren eine große Leidenschaft für den klassischen Tanz. Daraus entwickelte sich eine Karriere als professioneller Tänzer. Nach 13 Jahren als Solist im Ensemble von John Neumeier am Hamburg Ballett widmete er sich seiner zweiten Leidenschaft: Der Fotografie. Seit 2015 arbeitet Silvano Ballone als freier Fotograf mit den Schwerpunkten Porträt, Sport und ganz besonders Theaterfotografie für Kunden wie z. B. das ›Bayerische Staatsballett‹, das ›Bundesjugendballett - John Neumeier‹ sowie für ›Reebok/Deutschland‹.

www.silvanoballonephotography.com

Instagram@s.ballone.photography

ricoh-littleplanet-keyvisual-pxp

Mehr zur THETA-Fotografie auch unter:

›Little Planet‹

Was erwartet man, wenn ein hervorragender Balletttänzer nach seiner Karriere bei John Neumeier Fotograf wird? ... welche besonderen Eigenschaften bringt diese Profession mit sich?

Wenn man sich die THETA-Bilder von Silvano Ballone ansieht, dann sieht man zumindest als erstes ein sicheres Gespür für Form und Raum. Und das ist nicht nur der im Grunde alle Fotografen eigene ›ästhetische Blick‹. Beim Fotografieren mit der THETA muss man eine gute Vorstellungskraft des fotografierten Raumes entwickeln, wenn man Bilder mit klaren Achsen und Symmetrien schaffen möchte. Und das – so meine laienhafte Vorstellung – hat sicherlich etwas mit der Fähigkeit des Tänzers zu tun: Sich eine Form im Raum schon vor der Aufnahme vorstellen zu können und diese dann später gezielt umzusetzen.

Und dann ist da noch die Lust am freien Spiel. Kaum eine andere Kamera regt so zum Experimentieren an, wie die THETA: Schärfentiefe und Ausschnitt spielen keine Rolle mehr, technische Perfektion tritt in den Hintergrund. Die THETA zwingt den Fotografen viel mehr über den Punkt im Raum nachzudenken, an den man die Kamera platziert, um dann zum richtigen Zeitpunkt ›wenn alle beweglichen Objekt in der richtigen Konstellation‹ sind, abzudrücken. Das klingt komplizierter, als es ist und überrascht immer wieder im Ergebnis und schafft neue Seherlebnisse. Und das macht Spass, den man diesen Bildern ansieht.